Gespräche mit dem Universum - Spiritualität, Bewusstsein, Seelenweisheiten

Das 1x1 des Seins - Die Dreifaltigkeit des Seins

Sylvia Leifheit Season 6 Episode 52

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Lieber Mensch, geliebte Seele, ich begrüße dich zu meiner Podcast-Reihe Gespräche mit dem Universum. Nach einem Nahtoderlebnis veränderte sich meine Wahrnehmung auf das Menschsein tiefgreifend. Ich wurde empfindsamer. Und das mit all unseren bekannten Sinnen. Ich fühle seitdem intensiver, sehe die Menschen mit anderen Augen und nehme oft eine andere Perspektive auf das Leben und unsere Herausforderungen ein. In meinen Büchern teile ich diese veränderte Perspektive und das viele Wissen, das mich seit dem Nahtod durchfließt und halte es somit fest. Für alle, die auf der Suche nach etwas mehr, nach einem Sinn unseres Seins hier auf Mutter Erde sind. Und es ist mir jetzt hier eine große Freude dir, nun dieses Wissen als Ergänzung zu meinen Büchern auf diese Art und Weise in einem Podcast nahe zu bringen. In dieser Season widme ich mich meinem allerersten Werk, dem Einmaleins des Seins. Und ich wünsche dir jetzt viele, viele weitere schöne Erkenntnisse auf deinem Weg. Danke, Liebe.

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Zu Beginn ein kurzer Hinweis auf mein Netzwerk Spine. Das ist die Abkürzung für The Spiritual Network und das erste weltweite Social Media Netzwerk für ganzheitliches Wissen, Bewusstsein, Spiritualität und vor allem eine Brücke zwischen Anbieter und Suchenden. Ich lade dich ein, mit dabei zu sein und dich mit mir dort zu verbinden. Schau dich gerne um, finde eine Menge Podcasts, Veranstaltungen. Heile doch vor allem viel Inspiration zu wachsen. Es ist kostenlos. Doch nun beginnen wir mit der heutigen Folge. Wir beginnen mit dem letzten großen Teil des Einmaleins des Seins, dem Dach des Seins. Die Energie der Quelle ist in all ihrer Kraft zeitlos, grenzenlos und gleichzeitig überall existent. Sie ist nicht gebunden an Raum, Zeit oder Form, sondern bildet den Ursprung aller Ebenen des Daseins. Aus ihr heraus entstehen sämtliche Ausdrucksformen der Existenz, die sich auf unterschiedlichen Bewusstseinsebenen manifestieren. Jede Ebene stellt dabei lediglich eine Verdichtung, eine Variation oder eine Perspektive derselben Urkraft dar. Diese Energie ist die Quelle allen Lebens, die Quelle aller Erscheinungen und damit die Grundlage allen Seins. Es existiert kein Sein ohne diese Kraft. Ebensowenig gibt es eine Form, die nicht von ihr durchdrungen wäre. Jede Form, unabhängig von ihrer Dichte oder Komplexität, ist ein Ausdruck dieser Energie, weil sie aus ihr hervorgegangen ist. Form ist niemals getrennt von der Quelle, sondern lediglich eine temporäre Gestalt ihres Wirkens. Im Zentrum selbst in der Quelle herrscht der Zustand des absoluten Gleichgewichts. Dort existiert kein Mangel, keine Spannung, keine Polarität. Dieser Zustand ist kein Stillstand, sondern ein lebendiges, vollkommen spannungsfreies Sein, in dem alle Potenziale gleichzeitig vorhanden sind, ohne sich gegeneinander auszuspielen. Aus diesem vollkommenen Gleichgewicht entspringt jedoch ein Impuls. Der Impuls der Schöpfung, der Wunsch, sich in unendlicher Vielfalt zu erfahren. Dieser Impuls ist Bewegung, Bewegung aus sich selbst heraus. Es ist kein Mangel, der diese Bewegung antreibt, sondern die reine Neugier des Seins auf sich selbst. Diese erste Bewegung erschafft ihre erste Form, die Seele. Die Seele ist die erste Individualisierung der Quelle. Sie ist noch frei von Trennung, trägt jedoch bereits die Möglichkeit von Erfahrung in sich. Sie ist das Bindeglied zwischen der reinen Einheit und der späteren Vielheit der Form. In ihr ist das Wissen um die Quelle noch präsent, auch wenn es zunehmend in den Hintergrund tritt. Mit der weiteren Fortbewegung entfernt sich die Energie zunehmend vom Zustand des vollkommenen Gleichgewichts und beginnt, sich in immer dichteren Ebenen zu verdichten. In diesem Prozess entstehen unterschiedliche Formen von Materie. Jegliche Materie ist somit das Ergebnis dieser Bewegung und gleichzeitigen Entfernung vom Urzustand der Reinheit. Am äußersten Punkt dieser Bewegung, am weitesten entfernt vom Gleichgewicht der Quelle, entsteht die grobstoffliche Welt, Körper, Sinnesorgane, Emotionen, Wahrnehmung. Hier erfährt sich die Energie in ihrer größten Dichte und scheinbaren Begrenzung. Gleichzeitig sind es genau diese Sinnes- und Gefühlserfahrungen, die es ermöglichen, die Vielfalt der Quelle bewusst zu erleben. Die materielle Ebene ist nicht der Abfall der Schöpfung, sondern ihr intensivster Erfahrungsraum. In ihr kann die Quelle sich selbst in Kontrast, Polarität und Individualität erkennen. Damit wird die äußerste Ausdrucksform der Kraft der Quelle zugleich zu ihrer größten Chance. Der Möglichkeit, das Gleichgewicht wiederzufinden und Ganzheit bewusst zu erfahren. Die Erfahrung eines ausgeprägten Ego-Bewusstseins bringt die Energie in einen Zustand scheinbarer Ohnmacht und Trennung. Doch gerade aus dieser Ohnmacht entsteht der stärkste Impuls zur Rückkehr. Die Erfahrung der Trennung, der Begrenzung und der Ablenkung wirkt wie ein permanenter Ruf an das Bewusstsein, sich dem entgegenzustellen. Folglich ist die Rückverbindung zur Einheit nur über die bewusste Konzentration des Geistes im Körper möglich. Erweiterung geschieht nicht durch Flucht nach außen, sondern durch Kontemplation nach innen. Das Prinzip des Kosmos ist nicht die Äußerlichkeit, sondern das Innere. Alle Wege der Bewusstwerdung führen daher unweigerlich zur Rückkehr zu sich selbst. In dieser inneren Ruhe erfährt sich der Geist als Teil des Ganzen. Er erkennt die Einheit mit allem, ohne die Individualität zu verlieren. In diesem Zustand wird die Schöpferkraft nicht als äußere Instanz erkannt, sondern als lebendiger Ausdruck im eigenen Sein. Der Geist erkennt sich selbst als Schöpfer der Formen und gleichzeitig als Ausdruck der schöpferischen Kraft. Die Bewegung ist der Motor aller Formen des Seins. Sie erzeugt Vielfalt, Erfahrung und Entwicklung. Doch jede Vielfalt erzeugt Ungleichgewicht. Dieses Ungleichgewicht strebt unaufhörlich danach, zur Einheit zurückzukehren. Ausgleich ist kein moralisches Prinzip, sondern ein kosmisches Gesetz. Der Zustand des Gleichgewichts in der Quelle ist kein statischer Zustand, sondern eine lebendige Ordnung vollkommener Freiheit. Ordnung und Freiheit stehen sich hier nicht gegenüber, sondern sind zwei Aspekte desselben Prinzips. Erst durch die Bewegung entstehen Wahrnehmung, Erfahrung und Erkenntnis. Mit jeder weiteren Verdichtung der Energie nimmt die Wahrnehmung von Trennung zu. Diese Trennung ist jedoch kein Fehler im System, sondern ein notwendiges Werkzeug der Erfahrung. Ohne Trennung gäbe es kein Erkennen, ohne Begrenzung keine Wahrnehmung, ohne Kontrast keine Bewusstheit. Die materielle Welt ist daher nicht das Gegenteil der Quelle, sondern ihr Spiegel unter maximalen Bedingungen. Der menschliche Körper ist in diesem Zusammenhang kein Hindernis für spirituelle Erkenntnis, sondern ihr präzisestes Instrument. Durch ihn erfährt sich Bewusstsein nicht abstrakt, sondern konkret. Schmerz, Freude, Angst, Lust und Sehnsucht sind keine Störungen auf dem Weg zur Einheit, sondern Wegmarken. Sie zeigen an, wo Bewegung entstanden ist und wo Ausgleich gesucht wird. Emotionen sind verdichtete Bewegungen der Energie im Bewusstsein. Sie entstehen dort, wo innere Impulse nicht im Einklang mit dem inneren Gleichgewicht stehen. Oder wo alte Bewegungen noch keinen Abschluss gefunden haben. Jede Emotion trägt daher eine Information in sich. Wird sie verdrängt, verstärkt sich das Ungleichgewicht. Wird sie bewusst wahrgenommen, beginnt der Ausgleich. Der Verstand versucht häufig, diese Prozesse zu kontrollieren, zu bewerten oder zu korrigieren. Doch Kontrolle ist ein Produkt der Trennung. Ausgleich entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch Bewusstheit. Sobald ein Impuls vollständig gesehen wird, verliert er seine zwingende Kraft. Erkenntnis ist damit kein aktiver Eingriff, sondern ein Akt des Zulassens. Bewusstheit bringt die Bewegung zur Ruhe, ohne sie zu unterdrücken. In dieser Ruhe offenbart sich das innere Gleichgewicht als immer verfügbarer Zustand. Er ist nicht abhängig von äußeren Umständen, sondern von der inneren Ausrichtung des Geistes. Je stärker der Geist im Körper verankert ist, desto klarer wird diese Erfahrung. Die Rückbewegung zur Quelle geschieht nicht linear und nicht durch Leistung. Sie geschieht wellenförmig. Phasen der Klarheit wechseln sich ab mit Phasen der Verstrickung. Jede Verstrickung trägt jedoch bereits die Möglichkeit der Befreiung in sich, da sie den Wunsch nach Ausgleich verstärkt. Widerstand verlängert diesen Prozess. Annahme beschleunigt ihn. Die Sehnsucht nach Einheit ist kein emotionales Bedürfnis, sondern ein strukturelles Prinzip des Seins. Sie wirkt in allen Ebenen der Existenz, unabhängig davon, ob sie bewusst erkannt wird oder nicht. Auch dort, wo das Leben scheinbar gegen sich selbst arbeitet, wirkt diese Sehnsucht im Hintergrund weiter. Ausgleich bedeutet nicht, alle Gegensätze aufzulösen, sondern sie in ein bewusstes Verhältnis zu setzen. Licht existiert nicht ohne Schatten, Bewegung nicht ohne Ruhe, Form, nicht ohne Lehre. Einheit entsteht nicht durch Eliminierung, sondern durch Integration. In diesem Verständnis wird Verantwortung neu definiert. Verantwortung bedeutet nicht Schuld, sondern Bewusstheit über die eigene Wirkkraft. Jeder Mensch ist ein Knotenpunkt im Feld der Bewegung. Jeder Gedanke sendet eine Schwingung aus, jedes Gefühl verändert das Feld, jede Handlung setzt Resonanzen frei. Unbewusste Schöpfung wirkt chaotisch, weil ihre Ursachen nicht erkannt werden. Bewusste Schöpfung wirkt klar, weil Ursache und Wirkung zusammenfallen. In diesem Zustand entsteht Handlung ohne inneren Widerstand. Sie ist weder reaktiv noch kompensatorisch, sondern fließend. Der Zustand des inneren Gleichgewichts ist kein fernes Ziel, sondern eine jederzeit verfügbare Referenz. Er ist das stille Zentrum inmitten aller Bewegung. Je öfter sich das Bewusstsein darauf ausrichtet, desto weniger Ausgleich wird im Außen notwendig. Die Dreifaltigkeit des Ausgleichs wirkt ununterbrochen. Bewegung erzeugt Form. Form erzeugt Erfahrung. Erfahrung ruft nach Rückkehr. Dieses Prinzip ist nicht moralisch, nicht religiös und nicht an Glaubenssysteme gebunden. Es ist strukturell. Es wirkt unabhängig von Wissen, Überzeugung oder Absicht. Wer es erkennt, kann bewusst mit ihm arbeiten. Wer es ignoriert, wird von ihm bewegt. Wann immer unbewusst Impulse gesetzt werden, erzeugen sie Spannungen, die zu einem späteren Zeitpunkt und an einem anderen Ort ausgeglichen werden müssen. Bewusste Schöpfung hingegen geschieht im Einklang mit dem Fluss der Energien. Solche Impulse tragen ihren Ausgleich bereits in sich, da sie im Rhythmus des Kosmos schwingen. Daraus erwächst Verantwortung für jedes Denken, Fühlen und Handeln. Jeder Gedanke, jedes Gefühl und jede Tat wirkt als schöpferischer Impuls. Was nicht im Einklang mit dem Fluss des Lebens entsteht, wird nach Ausgleich verlangen. Nicht als Strafe, sondern als Einladung zur Rückkehr in das Gleichgewicht der Quelle. Damit wird das Leben selbst zur Schule des Ausgleichs. Nicht als Prüfung, sondern als fortwährende Erinnerung an die eigene Ganzheit. Jede Situation trägt die Frage in sich, wo Gleichgewicht fehlt. Und jede bewusste Antwort führt das Sein einen Schritt näher zurück zu sich selbst. Ich danke dir erneut für deine Aufmerksamkeit und wenn du Fragen hast, lade ich dich in mein Netzwerk Spine ein. Dort kannst du mir gerne schreiben.

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Karpe Vitam Wir sind eine Gemeinschaft, die dir helfen möchte, dass du gesünder lebst, deine Spiritualität trainierst und dein Bewusstsein erweiterst. Wir helfen dir, Heiler auf der ganzen Welt zu finden und dich mit ihnen zu verbinden. Und wir helfen dir, deinem Leben auf unterschiedliche Weise einen neuen Sinn zu geben. Wir sind Spine. Verbindungen, die helfen.